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Vogelgrippe - Massnahmen gegen das Auftreten

Wie bereits im Winter 2016/17 und im vergangenen Winter wurden in Europa zahlreiche an hochpathogener Aviärer Influenza (HPAI, «Vogelgrippe») des Subtyps H5 verstorbene Wildvögel gemeldet. Vor wenigen Tagen wurde das Virus auch in einer Hobby-Geflügelhaltung im Kanton Zürich entdeckt. Die Wahrscheinlichkeit von weiteren Einschleppungen durch Wildvögel in die Schweiz ist hoch.

Gemäss aktuellen Informationen ist der gefundene Virusstamm nicht auf den Menschen übertragbar, unter Vögeln aber sehr ansteckend und insbesondere für Hausgeflügel krankmachend.

Wir möchten Sie hiermit über das vom Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) hat in Zusammenarbeit mit den Kantonen beschlossene Massnahmenpaket informieren.

In einer Amtsverordnung des BLV vom 26. November 2021 sind die Gebiete festgelegt, in welchen besondere Massnahmen gelten. Im Kanton St.Gallen sind die Regionen Bodensee, Rheintal und Oberer Zürichsee betroffen.

  • Kontrollgebiet: Uferstreifen von einem Kilometer Breite. Im Kanton St.Gallen betrifft dies ganz oder teilweise die Gemeinden Steinach, Goldach, Rorschach, Rorschacherberg, Thal, Rheineck, St.Margrethen, Au, Widnau, Diepoldsau, Oberriet, Rüthi, Sennwald, Rapperswil-Jona, Eschenbach und Schmerikon. In diesem Gebiet sind alle Geflügelhalter verpflichtet, den Kontakt zwischen Wildvögeln und Hausgeflügel zu verhindern. Nötigenfalls müssen die Tiere unter Dach in geschlossenen Einrichtungen gehalten werden. Es müssen Massnahmen getroffen werden, um die Biosicherheit auf den Betrieben zu gewährleisten.
  • Beobachtungsgebiet: Uferstreifen von drei Kilometer Breite. In diesem Gebiet ist eine erhöhte Aufmerksamkeit bei Erkrankungen von Geflügel erforderlich. Es betrifft zusätzlich zu den oben genannten ganz oder teilweise die Gemeinden Berg, Mörschwil, Tübach, Untereggen, Eggersriet, Berneck, Balgach, Rebstein und Marbach, Altstätten und Uznach.

Sämtliche bekannten Geflügelhaltungen, welche in einem der beiden Gebiete liegen, wurden von uns angeschrieben und auf die Bestimmungen der Amtsverordnung aufmerksam gemacht. Verschiedenes Informationsmaterial, welches den Schreiben beigelegt wurde, verlinken wir Ihnen unten ebenfalls.

Es sind leider längst nicht alle Klein- und Kleinstgeflügelhaltungen in unserem Kanton registriert, bedingt durch den grossen Fluktuationsgrad und einen unverhältnismässig hohen administrativen Aufwand für die Behörden. Daher möchten wir Sie bei dieser Gelegenheit aufrufen, uns, resp. dem Landwirtschaftsamt, nicht registrierte Haltungen in Ihrer Gemeinde zu melden, damit wir eine möglichst vollständige Abdeckung haben und die Tierhalter gezielt anschreiben können. Dies bildet eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche und effiziente Seuchenbekämpfung.

In Bezug auf die Wildvögel arbeiten wir eng mit dem Amt für Natur, Jagd und Fischerei zusammen. Tot aufgefundene Wildvögel durch den zuständigen kantonalen Wildhüter beprobt und entsorgt. Entsprechende Meldungen richten Sie bitte direkt an die Wildhut.

Weitere, laufend aktualisierte Informationen zum Seuchengeschehen finden Sie auf der Homepage des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen oder auf der Homepage des kant. Amtes für Veterinärwesen.

 



Datum der Neuigkeit 14. Dez. 2021