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Verwaltung: Verzicht auf ISO-Zertifizierung

Die Gemeindeverwaltung Kaltbrunn hat im Jahr 1999 ein Qualitätsmanagementsystem eingeführt und durch die Schweizerische Vereinigung für Qualitäts- und Managementsysteme (SQS) nach der Norm 9001:2008 zertifizieren lassen. Seither fand jährlich ein Aufrechterhaltungsaudit und nach jeweils drei Jahren ein Rezertifizierungsaudit statt.

Seit der Einführung haben sich die Rahmenbedingungen stark verändert. So sind die st. Gallischen Gemeinden seit dem Jahr 2015 beispielsweise gesetzlich verpflichtet, ein internes Kontrollsystem (IKS) zu führen, mit welchem unter anderem Massnahmen zum Schutz des Vermögens, zur Sicherstellung der zweckmässigen Verwendung der Mittel und zur Gewährleistung der Ordnungsmässigkeit der Rechnungslegung und der verlässlichen Berichterstattung definiert werden. Die entsprechenden Risiken und Gegenmassnahmen wurden bis dahin die QS-Fachstelle kontrolliert und bewertet. Bis Ende Jahr 2018 wäre zudem eine aufwändige Umstellung auf die neue Norm 9001:2015 nötig geworden. Dieser bevorstehende Umstrukturierungsaufwand hat den Gemeinderat veranlasst, den Nutzen den Systems genau zu überprüfen. Nach intensiven Abklärungen und Abwägung aller Vor- und Nachteile hat der Gemeinderat dann beschlossen, in Zukunft auf eine Zertifizierung zu verzichten.

Dies bedeutet aber keineswegs einen Abbau der internen Kontrollmechanismen. Die Verwaltung ist weiterhin gefordert, die vorhandenen Merkblätter, Checklisten und Arbeitsabläufe laufend zu führen und weiterzuentwickeln. Die entsprechende Kontrolle erfolgt jedoch nur noch intern und nicht mehr durch ein externes Fachbüro.

Datum der Neuigkeit 22. Feb. 2018