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Die Jahresrechnung 2019 der Gemeinde Kaltbrunn schliesst mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 1'32'561.87. Im Vergleich zum Budget entspricht dies einer Besserstellung von rund Fr. 1'219'000.

Dieses erfreuliche Ergebnis ist auf Besserstellungen in verschiedenen Bereichen zurückzuführen. Aufgrund eines geringen Schadenrendements wurden rund Fr. 150 000 aus Prämienüberschüssen 2016 bis 2018 von zwei Versicherungsgesellschaften zurückerstattet. Diese Einnahmen waren nicht budgetiert und wurden prozentual auf alle Funktionen der Gemeinde verteilt. Der Anteil der Gemeinde Kaltbrunn am Ergebnis des regionalen Betreibungsamtes Benken fiel aufgrund usserordentlicher Gebühreneinnahmen rund Fr. 66 000 höher aus als budgetiert.
Die Erträge der Einkommens und Vermögenssteuern schlossen rund Fr. 66 000 unter dem budgetierten Betrag ab. Aufgrund von wesentlich tieferen Abschreibungen und Wertberichtigungen resultierte bei den Gemeindesteuern dennoch ein Überschuss von Fr. 111 000. Geringere Erträge von rund Fr. 68 600 waren bei den Handänderungssteuern zu verzeichnen. Bei den kantonalen Steuererträgen konnten hauptsächlich dank höheren Einnahmen bei den Steuern juristischer Personen sowie bei den Grundstückgewinnsteuern ca. Fr. 267 000 Mehreinnahmen verbucht werden. Tiefere Nettoaufwendungen im Bereich Bildung und Soziales (je rund Fr. 300 000) trugen ebenfalls zum guten Ergebnis bei. Beim Verkehr betrug der Minderaufwand rund Fr. 207 000, welcher hauptsächlich auf geringere Unterhaltsaufwendungen bei den Gemeindestrassen zurückzuführen ist.
Der Gemeinderat beantragt der Bürgerschaft, den Ertragsüberschuss 2019 in die Ausgleichsreserve zulegen.

Budget 2020 mit Steuersenkung
Der Gemeinderat hat sich intensiv mit dem Budget befasst und umfangreiche Kürzungen vorgenommen. Das bereinigte Budget 2020 sieht nun unter Berücksichtigung einer Steuerfusssenkung von zwei Prozent einen Aufwandüberschuss von Fr. 404 200 vor.
Wesentliche Mehrkosten sind auf die Bildung zurückzuführen. Die Personalkosten wurden gemäss den Vorgaben des Kantons mit einer Teuerung von 0,8 Prozent berechnet. Bei den Schulanlagen besteht ein wachsender Sanierungsbedarf. Der Gemeinderat hat deshalb bereits im letzten Jahr festgelegt, dass der Betrag für die Unterhaltsarbeiten in den nächsten Jahren erhöht werden soll.
Auch beim Strassenunterhalt und beim Bereich Soziales werden im Budget bedeutende Mehrkosten erwartet. Aufgrund der Steuergesetzrevision rechnet das Steueramt bei den Einkommens- und Vermögenssteuern mit einem geringeren
Wachstum als im Vorjahr. Trotz des budgetierten Verlusts beantragt der Gemeinderat eine Senkung des Steuerfusses von zwei Prozentpunkten auf neu 106 Prozent. Aufgrund der Reserven, welche mit der Neubewertung gemäss den Richtlinien des neuen Rechnungsmodells zugenommen haben, ist diese erneute Reduktion vertretbar.
Detailliertere Informationen zum Rechnungsabschluss 2019 bzw. zum Budget 2020 werden im Geschäftsbericht 2019 veröffentlicht.

Politische Gemeinde Kaltbrunn
Jahr   Aufwand Ertrag Ergebnis
2015 28'107'859 28'660'094 +552'235
2016 27'862'342 27'938'342 +76'000
2017 29'672'988 32'573'697 +2'900'709
2018 33'474'222 33'917'164 +442'942
2019 24'543'400 24'645'100 +101'700
 
Zahlen in Kursiv betreffen das Budget, die anderen die Rechnung.