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Kaltbrunner Riet

AdresseHans Noll-Weg
8722 Kaltbrunn
Telefon+41 71 260 16 65
E-Mailpronatura-sg@pronatura.ch
Homepagehttp://www.pronatura-sg.ch/

Kaltbrunner Riet mit Nebelschwaden
Nebelschwaden im Kaltbrunner Riet


Beschreibung
Das Kaltbrunner Riet liegt wie eine Insel im Landwirtschaftsgebiet der Linthebene. Es ist der letzte Überrest der Sümpfe, die einst das Gebiet zwischen Walensee und Zürichsee prägten. Anfangs des 19. Jahrhunderts wurden die Überschwemmungen durch den Bau des Escher- und Linthkanals eingedämmt. Die trockenen Gebiete wurden landwirtschaftlich genutzt, die feuchteren Flächen vor allem als Streuwiesen. In der Mitte des 20. Jahrhunderts wurde die Linthebene im Zuge der Melioration zunehmend drainiert und die Streuwiesen in Wiesen und Ackerland überführt. Durch die zunehmende Entwässerung des umliegenden Landes drohte das Kaltbrunner Riet auszutrocknen.

Nicht zuletzt der lokale Kenner und Lehrer Hans Noll erkannte die Bedeutung des Riets für die Sumpf- und Wasservögel. 1939 kaufte Pro Natura 25 Hektaren Land zur Erhaltung eines Restes der ursprünglichen Linthlandschaft.


Während damals vor allem die Lachmöven im Zentrum des Schutzinteressen standen, gilt das Kaltbrunner Riet heute als wichtiges Rückzuggebiet für viele gefährdete Pflanzen und Tierarten.

Als Ramsar-Schutzgebiet, Flachmoor und Amphibienlaichgebiet hat es nationale Bedeutung. Heute umfasst das Schutzgebiet mit Möventeich, Entensee und Zweiersee eine Fläche von 50 Hektaren.


Seit 1989 wird das Reservat durch eine Geschäftsstelle betreut, welche Pro Natura St.Gallen- Appenzell unterstellt ist. Die Geschäftsstelle ist Anlaufstelle für interessierte Personen, organisiert Exkursionen und Führungen, betreut die Riethütte und die Beobachtungstürme und koordiniert öffentliche und private Anliegen zum Schutz und zur Pflege.

Besucher sind herzlich willkommen im Ried! Die Beobachtungstürme am Möventeich und Entensee und die Plattform am Zweiersee erlauben immer wieder interessante Entdeckungen. Die permanente Ausstellung in der Riethütte wird mit jährlich wechselnden Beiträgen aus der Region ergänzt.

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